Hier geht es darum dem einfachen, glücklichen Leben ein Stück entgegen zu gehen.

Freitag, 10. Februar 2017

Erfolgsbericht 2017-06


Was ich in dieser Woche gelernt habe


Wenn du es eilig hast, gehe langsam


1. Ziel: Ich möchte mehr Zeit für mich und alles was ich gerne tue

Zeitdisziplin halten war bis vor Kurzem überhaupt nicht mein Ding.
Ich habe immer schon alle meine beruflichen Abgabetermine auf den Punkt eingehalten.
Jede Anfrage habe ich wunschgemäß bedient. Ich gelte als die Zuverlässige, die es schon schaffen wird.

Der Preis dafür war hoch. Ich habe meine Birgit-Zeit ständig den Kundenwünschen geopfert.
Ich muss höllisch aufpassen, das ich nicht in den alten Modus zurückfalle.

Inzwischen kann ich immer souveräner meine spezielle Zeitdisziplin leben.
Ich habe meine Zeitpläne, die Pomodoro-Technik und meine Balanced-Score-Card (BSC). Es sind sehr wirksame Hilfsmittel um die Balance zu halten.

Meine Auftragslage erfordert es, selbst meinen Stammkunden längere Wartezeiten zuzumuten.
"Nein, tut mir leid, es geht nicht." - wie schwer mir das fällt und wie viel Energie mich das kostet.

Unerwartetes und Unaufschiebbares in Personalunion ist selten, tauchte aber gerade in dieser Woche ständig auf.
Mist! - oder doch nur ein schönes Übungsfeld für mich?
Den Umgang mit unerwartet auftauchenden Energie- und Zeitfressern werde ich lernen.
Das Eisenhower-Prinzip wird mir dabei helfen.

Bildergebnis für eisenhower prinzip


Ich werde wieder To-do-Listen führen - eine für den Beruf und eine Private.
Eigentlich wollte ich das ja nicht.
Das Gefühl, dass es mir nicht gut geht wenn ich die Masse der Aufgaben so geballt vor mir sehe trügt nicht.
Es bremst mich und raubt mir die Energie einfach anzufangen.
Ohne Übersicht geht es nicht. 
Ich habe zur Zeit noch keine bessere Lösung.


Ich werde meine Arbeitszeit zu reduzieren!
Zeitdisziplin üben ist anstrengend, aber sehr effizient - dadurch entsteht ein Zeitgewinn den ich für mich nutzen werde.
Ich muss aufpassen die neue Freizeit nicht gewohnheitsmäßig mit Büroarbeit zu füllen. Jahrelange Gewohnheit ist nicht so einfach zu vertreiben. Den alten ausgetrampelten Gehirnpfad zu nehmen ist so bequem, so einfach.
Gerade in abgespanntem und müdem Zustand sage ich schnell "Ja, mache ich".
Ein neuer Gehirnpfad will angelegt werden: "Nein, geht nicht!"
Es ist noch so ungewohnt.


Ich gehe nach wie vor früh schlafen um ausgeruht in den neuen Tag zu starten.
Ein Leben ohne Fernsehen und Zeitunglesen fehlet mir nicht.


2. Ziel: Ich möchte mich energievoller und fitter fühlen

In dieser Woche habe ich 300g abgenommen.
Dabei habe ich keine Nährstoffe gezählt und der Wein war auch nicht reduziert.
Ich brauchte Nervenfutter und habe einfach gegessen und getrunken wonach mir war.
Allerdings hatte ich 3 Mahlzeiten am Tag und das Kalorien notieren habe ich auch konsequent.

Etwas mehr Bewegung als üblich hatte ich auch:
- etwas Trampolinspringen
- etwas Gartenarbeit

Etwas habe ich weiter geführt:
aufräumen, weg werfen, reparieren
Es schön machen! FÜR MICH!

Angefangen hatte ich in meinem Büro, weil das der Ort ist, an dem ich die meiste wache Zeit verbringe.
In dieser Woche habe ich weiter gemacht. Die gesamte lange aufgestaute Ablage ist erledigt.
Das Büro ist schön! Blumen habe ich dort - und mein Trampolin.

Ich hatte mir in der letzten Woche die Frage gestellt:
Welchen Ballast trage ich, außer meinem Übergewicht, mit mir herum?
Ist meine 8. Lebensrolle vielleicht die der Lastenträgerin.
Nach Außen hin war mir bisher niemals etwas zu schwer oder zu unerträglich. 
Ich übe nun, mich in erster Linie für mein Wohlergehen einzusetzen.
Grenzen aufzeigen, Nein-Sagen! - sehr schwierig, sehr ungewohnt, auch für meine Mitmenschen.
Das Universum fordert mich in dieser Hinsicht gerade heraus und hat mir ein ganz besonderes Übungsprojekt geschickt.
Noch ist es geheim.


Nächste Woche geht es hier weiter!
Bis dann!

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