Hier geht es darum dem einfachen, glücklichen Leben ein Stück entgegen zu gehen.

Montag, 16. Januar 2017

Glück selber machen 2017-01

Hier beschreibe ich meinen Weg zu meinem glücklichen Leben.

Du bist herzlich eingeladen ihn mitzugehen.

Willkommen - und viel Glück für Dich!


Wie alles begann, oder die Frage: Wo fange ich an? 

Irgendwann habe ich begonnen mich zu fragen "War das schon alles?"
Die Krise in der Lebensmitte? - Kann schon sein, das sie es war, die mich da durchgeschüttelt hatte.
Was hat dieses Leben noch für mich bereit? Das kann es doch nicht schon gewesen sein.

Ich kam nicht darum hin, mir eine Frage zu stellen. Was wollte ich denn konkret?
Was mir nicht gefiel war ja klar - mindestens tausend Sachen.
Aber wie sollte mein Leben sein? Was wollte ich ganz konkret?

Eigentlich hatte ich es ja gut:
- Ich war seit mehr als einen Vierteljahrhundert in 2. Ehe mit einem guten, verlässlichen Ehemann verheiratet.
- Ich wohnte im eigenen Haus auf einem wunderbaren Grundstück. Das Haus war inzwischen zu groß.
- Ich hatte mir  vor nicht all zu langer Zeit einen Herzenswunsch erfüllt und mich mit fast 50 Jahren selbständig gemacht.
- Mein Büro hatte ich im Haus. Platz war ja mehr als genug. Der Betrieb lief gut. Ich hatte Anerkennung.

Als mein Sohn sein Haus baute und ich es als Architektin plante und auf der Baustelle stand hatte ich plötzlich wieder Spaß.
Als er mit seiner Liebe zusammenzog, da packte mich die Aufbruchsstimmung endgültig.

Wie die jungen Leute, so leicht und voller Lebenslust, so wollte ich leben.
Sie inspirierten mich.
Das hatte es in meinem Leben schon seit dem Studium nicht mehr gegeben.
Bei den jungen Leuten war buntes Leben, bei mir schon lange nicht mehr.
Ich hatte viel Arbeit im Büro, mit dem großen Haus, mit dem großen Garten.
Mein Mann identifiziert sich über Arbeit. Arbeit ist sein Leben.
Ich kannte es gar nicht mehr anders. Arbeit, Arbeit, Arbeit und nie Urlaub.

Und mir wurde noch etwas anderes klar.
Eigentliche wollte ich an meine Lebensbasis gar nicht so viel verändern.
Ich wollte mein Haus und meinen Garten behalten. Meinen Ehemann eigentlich auch.
Wir hatten bisher alle Einschläge, die unser Leben zu bieten hatte mit der ruhigen, überlegten, sachlichen und fleißigen Art gemeistert. Und schließlich hatte ich ihn wegen dieser Art gewählt, als ich vor fast 30 Jahren als alleinerziehende Mutter mit 3-jährigem Sohn einen Lebensgefährten suchte.

Und nun fehlte mir das Bunte, das Kreative, das Lebensfrohe so sehr!
Ich hatte kapiert was fehlte!
Aber wo hatte ich diese Sehnsucht nur 25 Jahre lang vergraben?
Sie brach sich nun Bahn - ganz massiv.

Da ich im tiefsten Herzen Planerin bin, begann ich mein Glück zu planen.

Ich wollte mein Leben nicht hinwerfen.
Ich wollte auf jeden fall Ehemann und Haus und Hof behalten.
Den Beruf? - mal sehen.

Eine Bestandsaufnahme der aktuellen Lebensrolle muss her!

Kommentare:

  1. Liebe Birgit,
    ich habe Deinen Blog über Sunnys Haus gefunden und gleich der erste Post spricht mich, da ich ich mich in einer ähnlichen Situation befinde. Wir haben auch ein Haus und einen großen Garten und ich bin auch in zweiter Ehe verheiratet. Ich möchte auch Haus, Garten und Frau behalten mit der Arbeit bin ich mir aber nicht so sicher. Von daher bin ich total gespannt, wie es bei Dir weiter geht.

    Viele liebe Grüße und alles Gute
    Wolfgang

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  2. Lieber Wolfgang, schön hier von Dir zu lesen.
    Auch ich bin gespannt wie sich mein Leben entwickeln wird.
    Wie viel Kreativität und Lebenslust wohl bei mir einziehen werden?
    Noch nie habe ich einen neuen Lebensabschnitt ganz bewusst geplant, so wie jetzt. Dabei bin ich durch und durch Planerin.
    Das Entscheidende wird jedoch der Mut zur Umsetzung sein. Heraus aus dem bisherigen Trott, auch gegen Widerstände.
    Einfach glücklich zu leben und mit Lust älter zu werden ist ein schönes Ziel.
    Ich freue mich darauf, Dich hier bald wieder zu treffen und wünsche Dir eine gute Zeit.
    Liebe Grüße von Birgit

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